Einblicke aus meiner Praxis 🐾
Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit.
Hier findest du einige anonymisierte Beispiele aus meiner Arbeit. Sie zeigen unterschiedliche Tiere, Situationen und Entwicklungswege – denn nicht jede Begleitung verläuft gleich und Veränderungen brauchen manchmal Zeit.
Die Beispiele dienen als Einblick in meine Arbeitsweise und stellen keine Garantie für vergleichbare Ergebnisse bei anderen Tieren dar.
🐕 Wenn Alleinsein zum Stress wird
Ein Cane-Corso-Mischling zeigte große Schwierigkeiten, wenn seine Bezugsperson das Haus verließ. Das Alleinbleiben war für ihn mit deutlicher Unruhe und Anspannung verbunden.
In der Begleitung stand deshalb nicht das unerwünschte Verhalten im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was braucht dieser Hund, um sich in solchen Situationen sicherer orientieren zu können?
Die kinesiologische Begleitung wurde ruhig und individuell an den Hund angepasst. Dabei wurden seine Reaktionen und Grenzen berücksichtigt und die Bezugsperson in den Prozess mit einbezogen.
Im weiteren Verlauf berichtete die Halterin von positiven Veränderungen im Umgang mit dem Alleinsein. Die Entwicklung erfolgte schrittweise und wurde weiterhin aufmerksam begleitet.
🐕 Begleitung bei körperlichen Beschwerden
Dieser Hund hatte mit körperlichen Beschwerden zu tun und befand sich bereits in tierärztlicher Betreuung. Ergänzend dazu wurde ich für eine kinesiologische Begleitung hinzugezogen.
Bei der Begleitung stand für mich das Tier als Ganzes im Mittelpunkt. Ich arbeitete ruhig und individuell und orientierte mich dabei an seinen Reaktionen und Grenzen.
Die kinesiologische Arbeit erfolgte ergänzend zur tierärztlichen Versorgung und nicht als Ersatz dafür.
Im weiteren Verlauf berichtete die Halterin von positiven Veränderungen im Alltag ihres Hundes. Wie bei jeder Begleitung gilt auch hier: Entwicklungen sind individuell und können nicht auf andere Tiere übertragen werden.
Wichtig: Körperliche Beschwerden und Schmerzen gehören grundsätzlich tierärztlich abgeklärt und behandelt. Meine Arbeit versteht sich als komplementäre Begleitung.
🐈 Wenn Angst den Alltag bestimmt
Dieser Kater zeigte sich sehr ängstlich und unsicher. Neue Situationen und verschiedene Reize führten schnell zu Rückzug und Anspannung.
Bei der Begleitung war deshalb besonders wichtig, keinen Druck aufzubauen und seine Grenzen zu respektieren. Die einzelnen Schritte wurden an seine Reaktionen und seine Belastbarkeit angepasst.
Mit Methoden aus der Tierkinesiologie wurde er individuell begleitet. Dabei wurde auch seine Bezugsperson mit einbezogen, denn gerade bei unsicheren Tieren können ein ruhiger Umgang, Verlässlichkeit und ein passendes Umfeld eine wichtige Rolle spielen.
Im Verlauf berichtete die Halterin von positiven Veränderungen und davon, dass der Kater in verschiedenen Situationen zunehmend entspannter und sicherer wirkte.
Was dieser Fall besonders schön zeigt:
Bei ängstlichen Tieren geht es nicht darum, Angst möglichst schnell „wegzumachen“. Kleine Schritte, Vertrauen und das individuelle Tempo des Tieres stehen im Vordergrund.
🐕 Begleitung bei wiederkehrenden Beschwerden
Dieser Hund zeigte wiederkehrende körperliche Beschwerden und war deshalb bereits tierärztlich abgeklärt worden. Ergänzend dazu wünschte sich seine Halterin eine kinesiologische Begleitung.
Im Mittelpunkt stand für mich nicht die Behandlung der körperlichen Symptome, sondern die Frage, wie ich den Hund in seiner individuellen Situation ergänzend begleiten kann.
Die kinesiologische Arbeit wurde an seine Reaktionen und Bedürfnisse angepasst. Dabei wurden auch seine Lebenssituation und sein Umfeld mit einbezogen.
Im weiteren Verlauf berichtete die Halterin von Veränderungen im Wohlbefinden und Verhalten ihres Hundes. Diese Beobachtungen sind individuell und lassen keine Rückschlüsse auf andere Tiere oder vergleichbare Beschwerden zu.
Wichtig: Wiederkehrende oder akute körperliche Beschwerden gehören immer in tierärztliche Hände. Die Tierkinesiologie kann eine tierärztliche Diagnose oder Behandlung nicht ersetzen.
🐴 Wenn das Miteinander aus dem Gleichgewicht gerät
Bei diesen Ponys ging es um Spannungen und Unruhe innerhalb der Gruppe. Im Alltag zeigte sich, dass das Zusammenspiel der Tiere nicht mehr so harmonisch wirkte wie zuvor.
Bei der Begleitung betrachtete ich deshalb nicht nur ein einzelnes Tier, sondern die gesamte Situation innerhalb der Gruppe. Dabei wurden die einzelnen Ponys mit ihren unterschiedlichen Reaktionen und Bedürfnissen berücksichtigt.
Mit Methoden aus der Tierkinesiologie und energetischen Begleitung wurde individuell geschaut, welche Themen sich bei den einzelnen Tieren zeigten und welche Unterstützung jeweils passend war.
Im weiteren Verlauf berichtete die Halterin von positiven Veränderungen und einem insgesamt ruhigeren Miteinander innerhalb der Gruppe.
Was dieser Fall schön zeigt:
Manchmal lohnt es sich, nicht nur auf ein einzelnes Tier zu schauen. Gerade wenn mehrere Tiere zusammenleben, können Beziehungen, Veränderungen und das gemeinsame Umfeld wichtige Aspekte der Begleitung sein.
🐕 Wenn Angst schon lange begleitet
Dieser ältere Hund lebte bereits seit längerer Zeit mit ausgeprägter Unsicherheit und Ängsten. Verschiedene Situationen im Alltag konnten für ihn schnell belastend werden.
Bei der Begleitung stand deshalb von Anfang an im Mittelpunkt, ihm Zeit zu geben und seine persönlichen Grenzen zu respektieren. Es ging nicht darum, bestimmte Reaktionen möglichst schnell zu verändern, sondern Schritt für Schritt zu schauen, was für ihn in der jeweiligen Situation möglich war.
Die einzelnen Termine wurden an seine Reaktionen und seine Belastbarkeit angepasst. Dabei wurde auch seine Bezugsperson eng mit einbezogen.
Über den Verlauf der Begleitung berichtete die Halterin immer wieder von kleinen positiven Veränderungen im Alltag. Gerade bei einem Tier, das Unsicherheit und Angst schon lange mit sich trägt, können auch kleine Entwicklungsschritte eine große Bedeutung haben.
Was dieser Fall besonders deutlich macht:
Es gibt keinen festen Zeitplan für Entwicklung. Manche Tiere brauchen mehr Zeit als andere – und genau diese Zeit dürfen sie bekommen.